Ausgangspunkt der Touren ist das an die alte Stadtmauer angebaute Jugendgästehaus in Cottbus.
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Die erste Tour führt entlang des Braunkohletagebaus Cottbus-Nord. Am Aussichtspunkt Merzdorf werfen wir einen Blick in das Tagebauloch. Größer könnte der Kontrast nicht sein: Auf der Rückfahrt fahren wir durch den Landschaftspark des Fürsten Pückler und machen Halt am Schloss Branitz.
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Nach dem Abendessen in der Unterkunft muss der Flüssigkeitshaushalt in einer nahe gelegenen Kneipe weiter reguliert werden. Obwohl es für Ende Juni sehr kalt ist, hat sich ein Großteil der Gruppe für einen Tisch im Freien entschieden.
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Am nächsten Tag fahren wir auf dem gut ausgebauten Spreeradweg in den Spreewald.
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Auf dem Außengelände des Infozentrums Burg befindet sich die Natur-Erlebnis-Uhr. In dem kreisförmigen Garten, der in 12 Stationen unterteilt ist, ist das Erleben der Natur mit den Sinnen Riechen, Hören, Tasten und Schmecken möglich.
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Blindenhund Linda achtet darauf, dass das "Rudel" zusammen bleibt.
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Die nächste Tour führt zum Muskauer Faltenbogen. Bei der Pause auf der höchsten Erhebung der Gegend gibt der Tourenleiter Erklärungen zur durchradelten Landschaft: Die hier recht dünnen Braunkohleflöze verlaufen schräg in der Erde. Dort, wo sie an die Oberfläche treten, brannten Sie bei Waldbränden bis tief in die Erde aus. So ist Landschaft von Gräben durchzogen, die sich zum Teil mit Wasser gefüllt haben. Der Radweg fährt sich daher wie eine Achterbahn - immer auf und ab.
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Entlang des Radweges werden gerade Informationspunkte ausgebaut. Auch wenn die Infotafel noch leer ist, können wir an der frisch gegrabenen Senke sehen und fühlen, dass die Braunkohleflöze hier an die Oberfläche treten.
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In Richtung Spree wird das Gelände wieder flacher, die Radwege sind aber weiterhin bestens ausgebaut: Auf glattem Asphalt fahren wir weitab von Autostraßen und können so die Natur hören und riechen. Bei einer Ortsdurchfahrt bleibt ein Tandem mit Platten liegen. Die einzige Panne auf dieser Reise ist schnell behoben.
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Am letzten Tag erkunden wir die Radrouten südwestlich von Cottbus
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Wir sind an vielen Storchennestern vorbeigekommen. Das in Schorbus hat eine besondere Lage: Es thront auf dem Giebel des Kirchenschiffs. Bei einer kurzen Pause können wir beobachten, wie der Storch seinen Nachwuchs mit Futter versorgt.
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Wenige Sekunden vor einem Wolkenbruch erreichen wir ein Lokal am Spremberger Stausee, in dem wir uns für die Rückfahrt stärken wollen. Der Regen hält länger an. So müssen wir doch noch die Regenkleidung hervorholen, denn unser Zug in Cottbus wartet nicht auf uns.
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Nach einigen Kilometern Fahrt sind die Wolken plötzlich wie weggeblasen und es wird endlich richtig warm. Auf dem Weg zum Bahnhof müssen wir noch das Gepäck in unserem Quartier abholen.
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Dank großer Mehrzweckabteile und Niederflureinstieg in jedem Doppelstockwagen ist die Heimfahrt im Regionalexpress unproblematisch. Die Gruppe teilt sich über den Zug auf, so dass in den Abteilen nur 3 bis 4 Tandems stehen müssen. So bleibt noch genug Platz für unterwegs zusteigende Fahrgäste mit Einzelrädern.
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