Berliner Blinden- und Sehbehindertensportverein von 1928 e.V.

Grafik: verfremdetes Verkehrsschild "gemeinsamer Fuß- und Radweg", wobei der Fußgänger einen weißen Stock bekommen hat und das Fahrrad zum und Tandem wurde.

Bilder der Donnerstagstouren

Start im Hof des Allgemeinen Blinden- und Sehbehindertenvereins Berlin (Ende August 2001).

Foto: Blick von der Straße in das Gelände. Im Vordergrund Rasen, dahinter die gepflasterte Einfahrt, die zu dem Hof mit den Garagen führt. Überall stehen Piloten und Copiloten in Grüppchen zusammen. Ein Paar dreht zur Probe eine Runde im Hof, einige Piloten sind mit der Kontrolle des Tandems und dem Einstellen der richtigen Sattelhöhe beschäftigt. Foto: Der Fotograf steht jetzt mitten im Hof und blickt auf drei Tandems, an denen die Copiloten schon abfahrtsbereit stehen. Links ganz groß im Bild wartet Norbert, der Copilot des Fotografen, auf den Start. Unten im Bild läuft Blindenhund Linda vorbei, um in ihren Fahrradanhänger zu steigen.

Während meistens ins Grüne gefahren wird, steht an diesem Tag eine kleine Stadtrundfahrt auf dem Programm. Ein Teil der Gruppe hat die Ausssichtsplattform des Denkmals auf dem Gipfel des Kreuzbergs bestiegen.

Foto: Das gusseiserne, dunkelgrün gestrichene Denkmal glänzt in der Abendsonne, die Radler stehen davor. Es wurde von Schinkel zum Gedenken an die Befreiungskriege gegen Napoleon 1813-15 entworfen. Etwa 2 m über den Köpfen der Radler sind in dem einer Kirchturmspitze ähnelnden Denkmal Nischen eingelassen, die an Kirchenfenster erinnern. In ihnen stehen mit Fahnen oder Lanzen ausgestattete Figuren in verschiedenen Posen. Jede steht für einen Sieg in einer der Schlachten.

Anfang September 2001 hat sich die Gruppe vor dem Berliner Olympiastadion zum Fototermin aufgestellt.

Foto: Im Vordergrund steht die Gruppe mit 10 Tandems auf dem Olympischen Platz, im Hintergrund ist der Haupteingang des Berliner Olympiastadions zu sehen: Das Olympisches Tor ist von zwei Türmen eingerahmt, zwischen denen in luftiger Höhe die olympischen Ringe hängen.

Danach wird wieder ein Berg erklommen: Vom Teufelsberg, der aus Trümmern des 2. Weltkrieges aufgeschüttet wurde, hat man eine gute Aussicht auf die Stadt.

Foto: Der größte Teil der Gruppe steht dicht zusammen, die Tandems an der Hand haltend oder darüber stehend. Die Copiloten hören den Piloten zu, die erklären, welche Gebäude sie in welcher Richtung identifizieren können. Foto: Jetzt hat sich der Fotograf etwas von der Gruppe entfernt, so dass hinter den Tandems die diskutierte Aussicht auch auf dem Bild zu sehen ist: Sehr nah und gut zu erkennen ist links das Hochhaus des Sender Freies Berlin (heute Rundfunk Berlin-Brandenburg) amTheodor-Heuss-Platz. Die vielen Kirchtürme sind nur schwer zuzuordnen. In größerer Entfernung sind weiter nach rechts schwenkend das Hochhaus der Charité, dann das Welthandelszentrum an der Friedrichstraße und dicht daneben der Fernsehturm am Alexanderplatz auszumachen. Weiter rechts kommt dann der Funkturm auf dem nahen Messegelände. Obwohl er mit 150m deutlich kleiner als der 368m hohe Fernsehturm ist, wirkt er von hier aus doppelt so groß. Daneben ist ein Punkt über der Stadtsilhouette zu sehen: Es handelt sich um den Fesselballon mit Gondel neben dem Potsdamer Platz, mit dem man auf eine Höhe von 150m aufsteigen kann (und der dann wieder mit dem Seil herunter gezogen wird). Die Hochhäuser an dieser Stelle stehen demnach am Potsdamer Platz. Nicht genau zuordnen lassen die die weiteren hohen Gebäude - sie stehen alle im westlichen Zentrum.

Fotos: Adrian Bachmann, Viktor Platschkowski. Text: Wolfram Däumel, Susanne Koch.


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