Berliner Blinden- und Sehbehindertensportverein von 1928 e.V.

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Kaiserslautern erweist sich erneut als sehr gutes Pflaster – Berlin holt zum dritten Mal den Pokal!

Der BVB aus Dortmund reiste mit einem Team aus Spielerinnen und Spielern an und war unser erster Gegner am Turniertag. Wir lagen in der Abwehr sicher und konnten die durch Leinenwürfe des BVB verursachten Standards alle sicher nutzen. So lagen wir schnell in Führung. Am Ende mussten wir nur zwei Gegentore hinnehmen und gewannen aber sicher mit 5:2.

 Gegen die zweite Mannschaft des Gastgebers taten wir uns lange schwer. Es gelang uns aber endlich einen platzierten Wurf anzubringen und die Führung zu erzielen. Auch hier lag die Abwehr sicher. Kurz vor Schluss gelang uns noch das zweite Tor - Entstand 2:0. 

 

Gegen die erste Mannschaft des Gastgebers spielten wir uns schnell eine deutliche Führung von 5:1 heraus. Kurz vor Schluss wurde es dann noch einmal etwas hektisch und wir kassierten noch zwei Gegentore. Am Ende stand aber ein verdienter 5:3-Sieg im Protokoll.

Nun mussten wir gegen Unterliederbach ran, die nicht mit der Meistermannschaft spielten, sondern mit Spielerinnen und Spielern der zweiten Mannschaft. Dieses Spiel entwickelte sich für uns als etwas schwierig. Wir konnten zwar wieder einige Tore erzielen, aber in der Abwehr lagen wir nicht ganz so geschlossen und hatten auch mit einigen Bällen etwas Pech. Wir hielten aber den Druck in der Offensive stets aufrecht und erkämpften uns am Ende ein knappes 4:3 zu unseren Gunsten. 

 

Im letzten Spiel der Vorrunde trafen wir auf die Nationalmannschaft, die bis dahin einen eher durchwachsenen Tag erwischt hatte. Wir waren schon vor diesem Spiel als uneinholbarer Vorrunden-Erster für das Halbfinale klar qualifiziert. Daher legten wir nicht mehr alle Energie in dieses Spiel, um Kräfte zu schonen. Die 2:5-Niederlage war dann auch nicht mehr turnierentscheidend und eher für das Protokoll.

Die Nationalmannschaft traf nun im Halbfinale auf den BVB aus Dortmund, gegen den in der Vorrunde eine Niederlage hingenommen werden musste.

 

Die zweite Partie im Halbfinale lautete Berlin gegen Kaiserslautern I. Dieses Spiel entwickelte sich zu einem richtigen Torball-Krimi. In der ersten Halbzeit gelangen sehr viele Tore auf beiden Seiten, was nicht für geschlossene Abwehrformationen sprach. Kaiserslautern konnte ein Tor mehr erzielen und in der Halbzeitpause stand es 3:4 aus unserer Sicht. In der     zweiten Hälfte lagen die Abwehrreihen besser und es gelang nur noch ein Tor –     glücklicherweise für uns. Mit einem 4:4 ging es in die Verlängerung mit Silbergoal. Es blieb jedoch nach Abpfiff beim 4:4 und das Penalty-Werfen musste als Entscheidung her. Die Spannung war mit Händen zu greifen.

Wir konnten den ersten Penalty versenken und auch parieren.

Den Zweiten verwarfen wir, aber auch Kaiserslautern gelang kein Tor.

Und bei der dritten Paarung verhielt es sich identisch – leider verworfen, aber auch gehalten!

 

Finale!

 

Dort trafen wir erneut auf den BVB aus Dortmund. Der BVB gewann sein Halbfinale gegen die Nationalmannschaft überraschend mit 3:1.

Im Finale spielten wir wieder sehr druckvoll und lagen defensiv gut, so dass wir schnell deutlich in Führung lagen. Diese Führung bauten wir Wurf um Wurf aus und gaben den Sieg nicht mehr aus der Hand – Entstand – 6:2.

Der Pokal war unser – zum dritten Mal!

 

Abschlusstabelle:

  1. Berliner BSV
  2. Borussia Dortmund
  3. Deutsche Nationalmannschaft
  4. TFC Kaiserslautern I
  5. TFC Kaiserslautern II
  6. TG Unterliederbach
    1.  

      Wir bedanken uns auf das Herzlichste bei den Ausrichtern und Organisatoren für ein tolles Turnier!

       

      Unsere Spiele:

      Berlin – BVB Dortmund 5:2

      Berlin – Kaiserslautern II 2:0

      Berlin – Kaiserslautern I 5:3

      Berlin – Unterliederbach 4:3

      Berlin – Nationalmannschaft 2:5

       

      Halbfinale:

      Berlin – Kaiserslautern I 5:4 n.P.

      BVB Dortmund – Nationalmannschaft 3:1

      Finale:

      Berlin – BVB Dortmund 6:2

       

      Für Berlin spielten:

      Steffen Bülth, Dino Capovilla, Christian Mair und Jörg Bechtold.

      Unterstützt wurden wir von Martina und Frodo.

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