Berliner Blinden- und Sehbehindertensportverein von 1928 e.V.

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KaBa nimmt verdient wieder den Nikolausstiefel mit – Berliner werden Vierter und Siebter

Die erste Mannschaft des Gastgebers erwischte einen guten Start und bezwang im internen Duell die Zweite sicher mit 7:0. Danach kam es gleich auf das Aufeinandertreffen mit einem der Favoriten auf den Sieg. Gegen Dortmund-Kirchderne konnten die Berliner den Schwung mitnehmen und spielten flexibel im Angriff sowie gut in der Defensive. Anfallende Strafwürfe wurden sicher verwandelt und Lücken genutzt. Bei nur zwei Gegentoren und vier selbst erzielten Toren erspielte Berlin sich ein verdientes 4:2.

 

Nun warteten die Nachbarn aus Borgsdorf auf die erste Berliner Mannschaft. Beim letzten Turnier musste Berlin eine empfindlich hohe Niederlage einstecken. An diesem Tag lag die Abwehr wieder sicher und das Angriffspiel wurde kreativ und zielsicher gestaltet, so dass am Ende ein ungefährdeter 5:0-Erfolg eingefahren werden konnte.  

Danach traf Berlin I auf den wieder stark aufspielenden Titelverteidiger KaBa. Hier riss die Siegesserie und die Berliner mussten eine klare Niederlage hinnehmen. KaBa lag sehr sicher in der Abwehr und nutzte ihre Chancen im Angriff. Berlin I fand unter Druck nicht zum gewohnten Angriffsspiel und so lautete der Entstand 0:3. 

 

Durchschnaufen und weiter ging es. Es folgte die Partie gegen die Hallenser. Berlin I erspielte sich in diesem Spiel wieder schöne Tore und musste nur zwei Gegentore hinnehmen. Am Ende stand es 4:2 und die nächsten Punkte waren eingefahren.

Im letzten Spiel der Vorrunde mühte sich Berlin I gegen Hoffeld zu einem 2:2-Unentschieden. Die Berliner spielten im Angriff nicht so kreativ und flexibel und hinten sprang ein Hoppelball in der zweiten Halbzeit zum Ausgleich ins eigene Tor. Das bedeutete für Berlin I der dritte Platz nach einer gut gespielten Vorrunde. Im Halbfinale wartete der Zweite und Titelverteidiger KaBa. Im anderen Halbfinale traf der Vorrunden-Erste Dortmund-Kirchderne auf Hoffeld.

 

Berlin II erreichte mit einem Punkt gegen Borgsdorf und einem sehr knappen Spiel gegen Kaba die rote Laterne.

 

Im ersten Halbfinale bezwang Dortmund-Kirchderne Hoffeld souverän und deutlich mit 9:2.

Das zweite Halbfinale entwickelte sich wieder einmal zu einem Torballkrimi und nach der ersten Hälfte stand es 0:0. Dann gelang Kaba die Führung – Berlin konnte aber sofort wieder ausgleichen. KaBa reagierte wieder sofort und traf zur erneuten Führung. In der letzten Minute konnten die Berliner noch einmal den Ausgleich erzielen, aber kurz vor Schluss warf KaBa wieder zur Führung und zum knappen Entstand von 2:3.   

 

Berlin I musste nun im Spiel um Platz 3 direkt im Anschluss wieder gegen Hoffeld ran. In diesem Spiel war die Luft irgendwie raus und es gelang in der Offensive wenig und Hoffeld nutzte die Lücken. So gewann Hoffeld am Ende verdient mit 4:1.

 

Das Finale wurde seinem Anspruch gerecht und die beiden Teams zeigten eine spannende und torreiche Partie. In der ersten Hälfte ging es hin und her und nach dem Pausenpfiff stand es 4:3 für KaBa. In der zweiten Hälfte konnte jedoch Dortmund-Kirchderne nichts mehr entgegensetzen und KaBa zog bis auf 6:3 davon und gewann damit verdient wieder den Nikolausstiefel. Herzlichen Glückwunsch dafür!

 

Der BBSV bedankt sich bei allen Organisatoren und UnterstützerInnen für die Ausrichtung eines reibungslosen Turniers.

 

Die Spiele der Berliner:

Berlin I - Berlin II 7:0

Berlin II - Halle 1:8

Dortmund-Kirchderne - Berlin I 2:4

Berlin II – Dortmund-Kirchderne 1:10

Berlin I - Borgsdorf 5:0

Borgsdorf - Berlin II 0:0

KaBa - Berlin I 3:0

Berlin II - KaBa 1:2

Halle - Berlin I 2:4

Berlin II - Hoffeld 1:6

Berlin I - Hoffeld 2:2

 

Halbfinale 1: Dortmund-Kirchderne - Hoffeld 9:2

Halbfinale 2: KaBa - Berlin I 3:2

 

Spiel um Platz 3: Hoffeld - Berlin I 4:1

Spiel um Platz 1: Dortmund-Kirchderne - KaBa 3:6

 

Abschlusstabelle:

  1. KaBa
  2. Dortmund-Kirchderne
  3. Hoffeld
  4. Berlin I
  5. Halle
  6. Borgsdorf
  7. Berlin II

 

Für Berlin I spielten: Steffen Bülth, Steffen Lehmann, Heiko Wiese und Jörg Bechtold.

Für Berlin II: Hamid Tahamtan, Thorsten Wolf und Matthias Hübner (Steffen Lehmann half bei Bedarf aus).

Unterstützt wurden wir von Martina Gerstenberger und Frodo.

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